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	<title>Kältetherapie Archive - Körperkälte - Fit und Gesund dank Kältekammer</title>
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	<description>Durch die Kryotherapie mehr leisten und gesund bleiben!</description>
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		<title>Leistungssteigerung durch Kältetherapie?</title>
		<link>https://koerperkaelte.de/leistungssteigerung-durch-kaeltetherapie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul Obermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jan 2021 09:13:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sport und Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Kältetherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energie- und Temperaturhaushalt: Eine untrennbare Einheit Um festzustellen, dass der Energiehaushalt des Menschen unmittelbar mit seinem biologischen Temperaturhaushalt und dessen Regulationsmechanismen verbunden ist, muss man kein Biomediziner sein. Die Verbundenheit beider Systeme zeigt sich nämlich bereits bei alltäglichen Betätigungen wie zum Beispiel bei langen Spaziergängen: Die Herzfrequenz und der Sauerstoffverbrauch steigen, die Muskeln arbeiten, verbrauchen [&#8230;]</p>
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<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading"><strong>Energie- und Temperaturhaushalt: Eine untrennbare Einheit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um festzustellen, dass der Energiehaushalt des Menschen unmittelbar mit seinem biologischen Temperaturhaushalt und dessen Regulationsmechanismen verbunden ist, muss man kein Biomediziner sein. Die Verbundenheit beider Systeme zeigt sich nämlich bereits bei alltäglichen Betätigungen wie zum Beispiel bei langen Spaziergängen: Die Herzfrequenz und der Sauerstoffverbrauch steigen, die Muskeln arbeiten, verbrauchen Energie und geben dadurch Wärme ab; der Körper wärmt sich auf. Das ist jedoch nicht alles: Der Organismus muss auch dafür Energie aufwenden, um die überschüssige Wärme nach außen abzugeben, die bei Bewegung entsteht (z. B. durch Schwitzen). Damit wird verhindert, dass die Körperkerntemperatur auf ein Level ansteigt, das für unsere Zellen gefährlich ist. Der Preis für diese Schutzmaßnahme ist hoch: <strong>Bis zu 75% der vorhandenen Energiemenge geht in Form von Wärme oder durch die Arbeit des körpereigenen Kühlsystems verloren.</strong>¹ Beim Spazierengehen ist das im Grunde nicht weiter schlimm. Im Bereich des Leistungssports ist dieser Energieverlust allerdings von höchstem Interesse, da es hier darauf ankommt, so viel Energie wie möglich für die sportliche Aktivität nutzbar zu machen. Die Frage, die in diesem Kontext aufgeworfen wird, ist folgende: Wie kann ich den Energieverbrauch, der für die Temperaturregulation meines Körpers verloren geht, senken und dadurch meine körperliche Leistung steigern?</p>



<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading"><strong>Effizientes Energie-Management</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Antwort auf diese Frage liefert die Forschung, die den Effekt von Ganzkörperkältetherapie auf den Organismus und die Leistung von Sportler*innen untersucht hat. Man hat festgestellt, dass sie dazu beitragen kann, <strong>den Körper ökonomischer arbeiten zu lassen und die Energie dort verfügbar zu machen, wo sie wirklich gebraucht wird.</strong> Dies zeigen zum Beispiel die Untersuchungen von W. Joch und S. Ückert: Sie beobachteten, dass es durch den Einsatz von Kältetherapie zu einer <strong>verbesserten Durchblutung der Muskulatur</strong>,<strong> einer Verminderung des Schwitzens und einer Optimierung der Herz-Kreislaufleistung</strong> kommen kann.² Aus den Ergebnissen der Autor*innen geht außerdem hervor, dass der Körper durch die Behandlung mit Kältetherapie weniger Energie für die Temperaturregulation aufwenden müsse und dadurch mehr Energie für die sportliche Leistung verfügbar habe. Hinzu kommt, dass gezielte Kälteexpositionen zu einer <strong>psychischen Entlastung</strong> der Sportler*innen beitragen, <strong>schlafregulierend</strong> und <strong>stimmungsaufhellend</strong> wirken können.³ Diese Effekte sind nicht zu unterschätzen, da auch eine psychische Überforderung durch Leistungsdruck, Stress und Anstrengung zu einem körperlichem Versagen und chronischen Ermüdungszuständen führen kann. Die klassische Ganzkörperkältetherapie kann also dabei helfen, die Gesundheit des Organismus <strong>ganzheitlich</strong> zu fördern und zu einem effizienteren Energie-Management beizutragen. Gerade im Leistungssport, wo der Organismus enormen Belastungen ausgesetzt ist, sollte jedoch nie auf eine ärztliche Betreuung verzichtet werden. Wird die Kältetherapie von medizinischer Seite abgesegnet und ihre Effekte auf den Körper fortwährend beobachtet, steht Ihrer persönlichen ‚Energie-Wende‘ jedoch nichts mehr im Wege. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Papenfuß, Prof. Dr. sc. med. Winfried: <em>Die Kraft der Kälte. Ganzkörperkältetherapie bei -110</em><em>℃</em><em>. </em><em>Eine physikalische Kurzzeittherapie mit Langzeitwirkung. Regensburg, 2005.</em></p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">¹ Vgl. Prof. Dr. sc. med. Winfried Papenfuß: Die Kraft der Kälte. Eine physikalische Kurzzeittherapie mit Langzeitwirkung. S. 116.</p>



<p class="wp-block-paragraph">² Vgl. ebd. S. 120f.</p>



<p class="wp-block-paragraph">³ Vgl. ebd. S. 119f.</p>
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		<item>
		<title>Ein stärkeres Immunsystem durch Kältetherapie?</title>
		<link>https://koerperkaelte.de/ein-staerkeres-immunsystem-durch-kaeltetherapie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Paul Obermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 13:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Immunsystem stärken]]></category>
		<category><![CDATA[Kältetherapie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Immunsystem umfasst alle im Körper ablaufenden Abwehrreaktionen, die unsere Gesundheit gegen schädliche Faktoren wie Viren oder mutierte Zellen verteidigen. Eine besondere Rolle spielen hier die weißen Blutkörperchen: Kommt es zu einer Infektion, steigt deren Produktion stark an, da sie die Aufgabe haben, Krankheitserreger zu bekämpfen. Je mehr weiße Blutkörperchen, desto besser können die schädlichen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unser Immunsystem umfasst alle im Körper ablaufenden Abwehrreaktionen, die unsere Gesundheit gegen schädliche Faktoren wie Viren oder mutierte Zellen verteidigen. Eine besondere Rolle spielen hier die weißen Blutkörperchen: Kommt es zu einer Infektion, steigt deren Produktion stark an, da sie die Aufgabe haben, Krankheitserreger zu bekämpfen. <strong>Je mehr weiße Blutkörperchen, desto besser können die schädlichen Faktoren eliminiert werden.</strong> Seit einigen Jahren beschäftigt sich die Forschungsliteratur vermehrt mit den Auswirkungen von Kälteexpositionen auf das menschliche Immunsystem und konnte bereits Erstaunliches feststellen.</p>



<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading"><strong>Kältetraining nach Wim Hof</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dass die allgemeine Abwehrbereitschaft des Körpers durch Kälteexpositionen gesteigert werden kann, ist logisch erklärbar: Es kommt zu einer verbesserten Durchblutung und dadurch auch zu einer gesteigerten Sauerstoffversorgung des Gewebes. Die essentiellen weißen Blutkörperchen können sich so ungehindert im Körper verteilen und dorthin gelangen, wo sie gebraucht werden. Auf diese Weise ist das Immunsystem besser gegen Krankheitserreger gerüstet.¹ Dass man mithilfe von Kälteexpositionen Übermenschliches leisten kann, erscheint dagegen weniger plausibel. Wim Hof vermag das Gegenteil zu beweisen: Der niederländische Extremsportler führte außergewöhnliche Selbstexperimente durch und stellte so unter Beweis, dass Kältetraining die allgemeine Widerstandskraft des Körpers in ungeahnte Extreme steigern kann. Er schwamm im Winter in den Amsterdamer Grachten, harrte im Kühlraum eines Schlachthauses bei -25<strong>℃ </strong>&nbsp;aus und schwamm in Finnland dutzende Meter unter dem Eis. <strong>Damit bereitete er sich auf einen Marathon von 42,195 km vor, den er schließlich in der finnischen Kälte des nördlichen Polarkreises mit nacktem Oberkörper und Sandalen innerhalb von 5 Stunden und 25 Minuten absolvierte.</strong> Einer der erstaunlichsten Umstände dieser Leistung ist, dass Wim keinen einzigen Tag Lauftraining betrieben und sich stattdessen voll und ganz auf sein selbst entwickeltes Programm verlassen hatte: <strong>Eine Kombination aus Atemübungen, Konzentration und Kältetraining.</strong> Auf diese Weise konnte er vollbringen, was man bis dato für physisch unmöglich gehalten hatte.²</p>



<h2 class="has-medium-font-size wp-block-heading"><strong>Nie wieder krank</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Selbstexperimente von Wim Hof haben nicht nur in der Welt des Sports für Aufsehen gesorgt, sondern auch im wissenschaftlichen Diskurs rund um das Thema Gesundheit und Immunabwehr. Dem menschlichen Organismus droht normalerweise bereits nach einer halben Stunde im Eiswasser der Tod, da die Körperkerntemperatur unter 35℃ absinkt und die Kälte bis in die Knochen dringt. Das Gewebe stirbt ab, Herzschlag und Blutdruck reduzieren sich bis zur Bewusstlosigkeit und nach ungefähr einer Stunde im Zustand der Hypothermie ist man tot. Wim Hof hingegen kann eineinhalb Stunden im Eiswasser ausharren, ohne einen Kälteschaden davonzutragen.³ <strong>Er hat es geschafft, sein Immunsystem so zu trainieren, dass es enormen Belastungen standhält und ihn auch vor jeglicher Krankheit schützt. </strong>Dieser Artikel soll kein Aufruf zu derartigen Selbstexperimenten sein, sondern lediglich als Inspiration dienen. Denn was Wim Hof beweist, ist, dass die Optimierung des Immunsystems und die Steigerung der sportlichen Leistung über ein und denselben Weg erreicht werden können: Die Kraft der Kälte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Außerer, Oskar; Dr. med. Thuile, Christian: <em>Schneesauna. Die Wellness-Revolution. </em><em>Eine Methode nach Dr. med. Christian Thuile.</em> Wien 2014.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hof, Wim; de Jong, Koen: <em>Nie wieder krank. Gesund, stark und leistungsfähig durch die Kraft der Kälte.</em> München 2019.</p>



<hr class="wp-block-separator"/>



<p class="wp-block-paragraph">[1] Vgl. Dr. med. Christian Thuile, Dr. Oskar Außerer: Schneesauna. Die Wellness-Revolution. Eine Methode nach Dr. med. Christian Thuile. Wien 2014. S. 69.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[2] Vgl. Wim Hof, Koen de Jong: Nie wieder krank. Gesund, stark und leistungsfähig durch die Kraft der Kälte. München 2019. S. 81ff.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[3] Vgl. ebd. S. 37.</p>
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